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Dritter und letzter Workshop im Rahmen des INTERREG Projektes BYCZ01-014

 

 

Am 27. Mai 2026 fand der dritte und zugleich abschließende Workshop im Rahmen des INTERREG-Projekts BYCZ01-014 im Pilsen Science and Technology Park statt. Der Workshop stellte einen wichtigen Meilenstein dar, bei dem die Ergebnisse der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit präsentiert wurden. Partner aus allen Fachbereichen kamen zusammen, um ihre Fortschritte vorzustellen. Höhepunkt war die Demonstration des entwickelten Prototyps zur Erfassung von Beckenbodenkontraktionen.

Ina Kasberger vom Labor für Biomechanik der OTH Regensburg

Den inhaltlichen Auftakt bildeten Begrüßung und Einführung durch Vít Novacek von der University of West Bohemia in Pilsen, gefolgt von Zdeněk Rušavý von der Medizinische Fakultät der Karls-Universität in Pilsen, mit der Darstellung der medizinischen Motivation und des klinischen Hintergrunds. Anschließend gab Jan Vychytil vom New Technologies – Research Centre in Pilsen Einblicke in die technische Entwicklung des entwickelten Sensorsystems zur Detektion von Beckenbodenbewegungen sowie der Sensorik, einschließlich zentraler Herausforderungen während der Entwicklungsphase und deren Lösungen. Die Designperspektive und die Entwicklung der zugehörigen App mit einem besonderen Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und Praxistauglichkeit wurde von Jan Korabečný von der Fakultät für Design und Kunst von Ladislav Sutnar der University of West Bohemia in Pilsen vorgestellt. Darauf aufbauend präsentierten Hana Čechová vom New Technologies – Research Centre in Pilsen das im Rahmen des Projektes entwickelte Finite-Elemente-Modell zur Simulation der Spannungen und Dehnungen innerhalb der Beckenbodenmuskulatur, die beim Anspannen des Beckenbodens in den Muskeln entstehen. Ina Kasberger vom Labor für Biomechanik der OTH Regenburg stellte die im Biomechaniklabor entwickelten Simulationsmodelle vor, mit denen die Belastungen auf den Beckenboden sowie die daraus folgenden Muskelaktivitäten bei verschiedenen Übungen berechnet werden können.

Den Abschluss des Workshops bildete eine praktische Demonstration des entwickelten Prototyps, bei der die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit anschaulich erlebbar wurden. Das Produkt zeigte die erfolgreiche Integration von Sensorik, Auswertungseinheit und App-Anbindung in ein funktionsfähiges Gesamtsystem, das Messdaten in Echtzeit erfasst und visualisiert sowie perspektivisch eine Unterstützung bei der medizinischen Bewertung ermöglichen kann. Zudem wurde deutlich, dass das System bereits robust funktioniert und eine gute Grundlage für weitere Tests und zukünftige Anwendungen bietet.
Zudem waren Vertreter*innen aus dem nationalen tschechischen Radio sowie Fernsehen vor Ort. Über die Veranstaltung wurde unter anderem auch hier berichtet.

Für das Sensorsystem wurde gemeinschaftlich von allen Beteiligten ein Gebrauchsmuster angemeldet, was die innovative technische Lösung sowie die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit der Projektpartner unterstreicht.